Am Samstag um 19:30 Uhr beginnt für die Altenstädter Verbandsligahandballer die Serie gegen anspruchsvolle Gegner aus dem Mittelfeld und der Spitzengruppe der Tabelle. Zuerst treffen sie in der Herbrechtinger Bibrishalle auf die SG Herbrechtingen-Bolheim, die als Tabellenneunter schwer einzuschätzen ist.
Die SG hat bisher 5:9 Punkte gesammelt. Bei nur zwei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen hat Herbechtingen-Bolheim trotzdem viel mehr Tore erzielt als die Altenstädter auf Platz zwei, die nur drei Punkte abgegeben haben. Das liegt an der löchrigen Defensive der Ostälbler, die in sieben Spielen fast 60 Gegentore mehr kassiert hat als das Altenstädter Abwehrbollwerk. Wieder einmal treffen zwei völlig unterschiedliche Spielanlagen aufeinander. Schon mehrfach hat Lars-Henrik Walthers Team bewiesen, dass es solche Torfabriken effektiv einbremsen kann. Um aber dann selbst die Punkte einfahren zu können, muss im eigenen Angriffsspiel wieder deutlich mehr zusammenpassen als am letzten Wochenende zuhause beim Remis gegen die dritte Mannschaft des Bundesligisten TV Bittenfeld, als der Ball nur magere 20 Mal ins Tor wollte. Das ist machbar, da Aufsteiger TV Altenstadt mit bisher durchschnittlich 27 Toren eine überaus erfolgreiche Saison spielt, während die heutigen Gastgeber mit durchschnittlich 33 Treffern nur in den beiden Heimspielen gegen den TV Reichenbach und den SV Fellbach gewinnen konnten. Am vergangenen Wochenende unterlagen sie bei Tabellenführer SG Hofen/Hüttlingen nur knapp, was den Altenstädtern Warnung genug sein dürfte. Die Gastgeber sind ein Jahr vor dem TVA aufgestiegen, zeigen bisher sehr wechselhafte Leistungen und wollen sich jetzt weiter nach oben arbeiten. Die Altenstädter müssen wie immer mit ihrer Abwehrstärke dagegenhalten und wenn das Glück im Abschluss zurückkehrt, ist auch in Herbrechtigen etwas zu holen.
