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Spannung halten heißt die Herausforderung

Nach den absoluten Spitzenspielen folgt mit der Partie am Samstag um 19:30 Uhr bei der TSG Schnaitheim eine vermeintlich leichtere Aufgabe. Den Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle darf Primus TV Altenstadt keinesfalls unterschätzen.

Die Schnaitheimer waren mit vier Siegen furios in die Saison gestartet und mussten dann in Altenstadt ihre erste Niederlage hinnehmen. Der weitere Saisonverlauf war für die TSG sehr wechselhaft. Der eindrucksvollste Erfolg war ganz sicher der Auswärtssieg im Dezember bei der TG Biberach, die auf Platz zwei den Altenstädtern im Nacken sitzt. Auf der anderen Seite stehen die jüngsten Niederlagen in Lindau und beim aufstrebenden HC Lustenau. Nach drei Auswärtsspielen hat die Schnaitheimer Mannschaft gegen den TVA wieder das eigene Publikum im Rücken. Dass die Altenstädter dagegen bestehen können, haben sie mit ihrer starken Abwehr in den letzten Wochen eindrucksvoll bewiesen. Aus den daraus resultierenden Vorteilen wurde aber häufig im Angriffsspiel zu wenig gemacht, sodass es in der Schlussphase spannend wurde. In der laufenden Serie der Spitzenspiele immer mit gutem Ausgang für die Altenstädter. Dieses erforderliche Glück sollte in Schnaitheim nicht überstrapaziert werden. Bei Schnaitheim werfen regelmäßig die Rückraumspieler, allen voran Johannes Mühlberger, die meisten Tore. Gegen diese muss die bewährt starke Abwehr die Grundlage bilden und wenige Treffer zulassen. Dass die TSG nur in der Mitte der Tabelle steht, liegt vor allem an zu vielen Gegentreffern. Die Altenstädter verfügen über ein variables Angriffsspiel, mit dem sie die weniger effektive Abwehr der Gastgeber ausspielen können. Wenn das konsequent umgesetzt wird, würde auch in Schnaitheim die Serie halten und Tabellenführer TV Altenstadt könnte mit vier Punkten Vorsprung ins Topspiel gegen Biberach gehen.